Jenson Button – Formel 1 und Triathlon

Mazda London Triathlon

Keine Frage, der Mann ist erblich vorbelastet. Jenson Button wurde am 19. Januar 1980 im englischen Somerset als Sohn des bekannten britischen Rallycross-Fahrers John Button geboren, der in den späten siebziger Jahren seine größten sportlichen Erfolge feierte. So war es dann wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch der Sohn hinter dem Lenkrad landete – und was für Lenkräder das inzwischen geworden sind! Heute ist Jenson Button Formel-1-Pilot im Brawn GP Formula One Team und hat damit in diesem Jahr den Titel als Weltmeister errungen.

Als nach Abschluss der Grand Prix’ die Sommerpause für die Formel 1 begann, dachte Jenson Button allerdings weniger an Urlaub als an eine neue Herausforderung. Er meldete sich zum London Triathlon an und begann, sich auf 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen vorzubereiten. Sein ehrgeiziges Ziel: Er wollte beim London Triathlon unter den besten zehn Prozent aller Teilnehmer abschneiden und er wollte Geld für die Stiftung “Make a wish” sammeln. Beide Ziele hat der Rennfahrer mit Bravour erreicht und fällt damit ebenfalls unter die Kategorie Triathlon Promis. In der Gruppe der Männer von 25 bis 29 Jahren erreichte Jenson Button Platz 2 unter 419 Teilnehmern. Und für die Stiftung “Make a wish” kamen dank seines Einsatzes rund 17.000 Pfund zusammen. Diese Charity-Organisation hat es sich zum Ziel gesetzt, lebensbedrohlich erkrankten Kindern und Jugendlichen zwischen 3 und 17 Jahren einen lang gehegten Wunsch zu erfüllen. Sich selbst erfüllte Jenson Button einen Wunsch, indem er beim London Triathlon seine persönlicher Bestzeit mit 2.07,02 Stunden markierte.

Erfolge ist der sympathische Brite freilich seit seiner frühesten Kindheit gewohnt. Er war acht Jahre alt, als ihm sein autobegeisterter Vater ein Kart kaufte. Sofort begann Button junior mit dem Kartsport. 1991 gewann er dann sage und schreibe alle 34 Rennen der British Cadet Kart Championship und hatte damit logischerweise auch den Titel in der Tasche Später gewann er dreimal die British Open Kart Championship , bevor er 1997 zum jüngsten Sieger aller Zeiten der European Super A Championship wurde.

1998 begann der unaufhaltsame Aufstieg von Jenson Button, der ihn bis zur Weltmeisterschaft in der Formel 1 tragen sollte. Über Erfolge in der britischen Formel Ford und der Formel 3 bekam er im Jahr 2000 seinen ersten Formel-1-Vertrag und fuhr seine erste Saison bei Williams in einem Rennstall mit dem Deutschen Ralf Schumacher.

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